Rüdnitz, Ruednitz, Informationsportal, Bürgerverein
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Feld und Flur > Ausflüge > Radtouren
Beschreibung Tour 1 – Länge ca. 44,5 km
Auf stillen Straßen und Wegen durch das Amt Biesenthal
Sie starten am Bahnhofsgebäude von Rüdnitz
Km 00,0 / N052° 43,088 / E013° 38,182 / nächster Abzweig ca. 3,5 km
überqueren den Bahnübergang und fahren vorbei am Missouri-Foxtrotter-Gestüt die Bahnhofstraße entlang. Dem Straßenverlauf folgend durchfahren Sie nach einer S-Kurve auf der Bergstraße den Ortsteil Kühle Kaveln. Sie lassen Rüdnitz hinter sich. Nach einem Waldstück erkennen Sie rechts die Häuser des Ortsteils Albertshof, der ab 1908 nach dem Bau einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entstand. Die dann folgende Milchviehanlage ist heute der größte Arbeitgeber des Dorfes. Im Jahr 2010 war hier Baubeginn für die erste Biogasanlage im Landkreis Barnim.
Sie erreichen eine Kreuzung ohne Wegweiser,
Km 03,5 / N052° 41,781 / E013° 40,087 / nächster Abzweig ca. 3,9 km
an der Sie links abbiegen und der Straße durch die flachwellige Landschaft folgen. Die zahlreichen Windräder gehören zu einem der größten Windparks in Brandenburg, der sich auf Teilen der Gemarkungen Tempelfelde und Willmersdorf befindet.
Sie haben Tempelfelde erreicht, wo Sie während der Saison frischen Spargel erwerben können. An der ersten Einmündung geht es geradeaus weiter, kurz darauf biegen Sie links ab Richtung Biesenthal.
Km 07,4 / N052° 42,524 / E013° 43,152 / nächster Abzweig ca. 3,8 km
Vorbei am Dorfteich verlassen Sie den Ort und passieren die Spargelfelder, bevor es weiter geht durch Feld und Flur. Etwas später erreichen Sie den Ortsteil Sydow der Gemeinde Grüntal. An der verfallenen Kirche vorbei gelangen Sie zu einer Einmündung, an der Sie nach rechts Richtung Trampe abbiegen.
Km 11,2 / N052°44,420 / E013° 42,682 / nächster Abzweig ca. 1,5 km
Rechter Hand haben Sie nun die Mauern des Sydower Gutsparks. Das darauf folgende Sydower Fließ ist die Grenze zum Ortsteil Grüntal. Auf der Dorfstraße passieren Sie die um 1300 herum entstandene Hallenkirche mit einer ca. 700 Jahre alten Eiche und sehen etwas weiter links dann das Grüntaler Gutshaus. Danach folgen Sie nach links dem Abzweig Richtung Melchow
Km 12,7 / N052° 44,741 / E013° 43,867 / nächster Abzweig ca. 4 km
und bleiben im weiteren Verlauf auf der Vorfahrtstraße. In Melchow passieren Sie zunächst rechter Hand einen idyllischen Rastplatz an einem kleinen Teich, bevor Sie nach links auf einen unbefestigten Fahrweg in Richtung Naturpark-Bahnhof Melchow (Wegmarkierung weiß mit gelbem Kreis) abbiegen.
Km 16,6 / N052° 46,359 / E013° 42,294 / nächster Abzweig ca. 1 km
Halten Sie sich unmittelbar darauf rechts, danach durchfahren Sie ein von Eseln, Ziegen und urwüchsigen Rindern bewohntes Weidegebiet, passieren den Friedhof und folgen der Wegmarkierung rechts haltend.
Km 17,6 / N052° 46,261 / E013° 41,555 / nächster Abzweig ca. 0,5 km
Der Weg verläuft kurz darauf links neben den Bahngleisen und der Naturpark-Bahnhof Melchow ist erreicht. Es geht weiter nach rechts in die Eberswalder Str.
Km 18,1 / N052° 46,510 / E013° 41,727 / nächster Abzweig ca. 0,1 km
und schon kurz darauf nach links in die Straße Am Ring.
Km 18,2 / N052° 46,519 / E013° 41,842 / nächster Abzweig ca. 0,6 km
Dieser folgend biegen Sie an der Kreuzung mit der Finower Straße
Km 18,8 / N052° 46,766 / E013° 42,033 / nächste Wegmarke ca. 2,9 km
nach links ab. Sie unterqueren die Bahnstrecke und fahren nach rechts in den Wald. Die Wegmarkierung ist nun ein gelber Balken auf weißem Grund. Im weiteren Verlauf folgt zunächst leicht bergauf eine Kopfsteinpflasterstraße, deren schmaler, unbefestigter Randstreifen zumeist befahrbar ist. Der lichte Kiefernwald ist hier am Boden mit Blaubeerpflanzen dicht bedeckt. Die Straße geht dann in einen Waldweg mit festem Untergrund über und kreuzt eine Asphaltstraße auf einer breiten Schneise im Wald.
Km 21,7 / N052° 48,290 / E013° 41,945 / nächster Abzweig ca. 3,25 km
Nach Überquerung der Straße fahren Sie im Wald auf einem dunklen Schlackeweg, immer der Wegmarkierung folgend, weiter. An einem Wege-T biegen Sie nach rechts ab.
Km 24,95 / N052° 49,263 / E013° 39,832 / nächster Abzweig ca. 0,7 km
Das Schild mit dem nach links weisenden Pfeil ist übrigens ein Hinweis auf eine Löschwasserent-nahmestelle am Samithsee, der völlig abgeschieden im Wald versteckt liegt. Wegen des dichten Schilfbewuchses ist Baden hier leider nicht möglich. Wie beschrieben sind Sie rechts abgebogen, folgen der Wegmarkierung durch weiterhin lichten Kiefernwald und biegen kurz darauf links in eine breite Forststraße ein,
Km 25,65 / N052° 49,538 / E013° 40,020 / nächster Abzweig ca. 0,7 km
die Sie zu einem größeren Wendeplatz führt. Die nach rechts abgehende Asphaltstraße führt nach Finowfurt. Zum Luftfahrtmuseum-Finowfurt sind es vom Standpunkt ca. 2 km,
Ihr Weg führt weiter nach links
Km 26,4 / N052° 49,779 / E013° 39,480 / nächster Abzweig ca. 0,7 km
auf eine Kopfsteinpflasterstraße, die nach wenigen Metern die Autobahn Berlin-Stettin überquert. Jetzt befahren Sie für ein kurzes Stück den Oder-Havel-Radweg, überqueren das Flüsschen Finow und biegen gleich darauf nach links Richtung Biesenthal
Km 27,1 / N052° 49,707 / E013° 38,926 / nächste Wegmarke ca. 4,5 km
(Ab hier können Sie auch auf Tour 4 (um den Werbellinsee) oder 5 (nach Oranienburg) weiterfahren)
auf den Radweg Berlin-Usedom ab, dem Sie nun bis Lobetal folgen werden. An dieser Stelle hatte ich an einem Vormittag eine Begegnung mit einem Fischotter, der schneller weg war als meine Hand an der Kamera in der Satteltasche. Der nun gut ausgebaute Radwanderweg verläuft zunächst rechts der Autobahn und überquert diese mit einer Brücke. Weiter geht es nun durch eine welliger werdende Landschaft und auch der Baumbewuchs wird nun abwechslungsreicher. Der Rastplatz Pöhlitzbrück
Km 31,6 / N052° 47,656 / E013° 37,685 / nächste Wegmarke ca. 2,6 km
bietet sich für eine Erholungspause an, danach wird die Finow erneut überquert und es geht bergauf hinaus aus dem Finowtal. Oben angekommen haben Sie die monotonen Kiefern wieder. Der asphaltierte Weg biegt mit entsprechender Beschilderung rechts ab und nach einer Weile geht es wieder hinab ins Finowtal. Am Ende der Gefällestrecke biegen Sie rechts ab,
Km 34,8 / N052° 45,456 / E013° 37,723 / nächster Abzweig ca. 1,1 km
passieren die Wehrmühle, überqueren erneut die Finow und biegen kurz darauf nach links ab auf eine Asphaltstraße. Biesenthal ist nun erreicht, die Finow wird auf der Straße ein letztes Mal bei einem idyllischen Grundstück überquert und es geht auf Kopfsteinpflaster bergauf am Schlossberg mit dem Kaiser-Friedrich-Turm vorbei. Oben angekommen biegen Sie links in die Breite Straße
Km 35,9 / N052° 46,010 / E013° 37,674 / nächster Abzweig ca. 0,3 km
ein und gelangen zum historischen Rathaus mit der Jubiläumseiche.
Dort geht es rechts
Km 36,2 / N052° 45,945 / E013° 37,868 / nächster Abzweig ca. 0,3 km
weiter bergab über die Berliner Straße. Am Ende der Gefällestrecke halten Sie sich halb links und fahren weiter auf dem Langerönner Weg.
Km 36,5 / N052° 45,779 / E013° 37,834 / nächster Abzweig ca. 5,0 km
Am Ortsende geht die Asphaltstraße über in einen Weg mit festem Belag. Sie haben das Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken erreicht, das seine Existenz der Weichseleis-zeit verdankt.
Der Radweg verläuft nun in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft, überquert das Pfauenfließ und erreicht schließlich Langerönner Mühle, das aus einigen Häusern besteht und bis 1990 ein hermetisch abgeriegeltes, militärisches Sperrgebiet war. Hier passieren Sie das Rüdnitzer Fließ, das die links des Weges gelegenen ehemaligen Fischteiche mit Frischwasser versorgt. Die Natur hat sich große Teile der Teiche und der Parkanlage zurückerobert. Ein Privatmann hat vor kurzem das Areal samt Gebäuden erworben und hat den Kampf mit dem Verfall aufgenommen.
Nach den letzten Gebäuden steigt der Weg kräftig an und es folgt eine recht wellige Passage, bevor Lobetal erreicht ist. Der Ort wird dominiert von den Hoffnungstaler Anstalten, die zu den Einrichtungen des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland gehören. Darüber hinaus hat die nähere Umgebung eine bedeutsame militärische Vergangenheit.
Sie biegen an der ersten Kreuzung links ab,
Km 41,5 / N052° 43,655 / E013° 36,006 / nächster Abzweig ca. 1,9 km
verlassen auf einer ruhigen Straße den Ort und erreichen nach ca. 2 km den Ausgangsort Rüdnitz. Nachdem Sie auf der Dorfstraße nochmals das Rüdnitzer Fließ überquert und den alten Dorfkern durchfahren haben, erreichen Sie bei unserer Kirche eine Ampelkreuzung. Hier biegen Sie links ab
Km 43,4 / N052° 43,278 / E013° 37,477 / nächster Abzweig ca. 0,2 km
und können sich nach wenigen Metern auf der rechten Seite im gemütlichen Biergarten der Gaststätte Zum Spilling erfrischen.
Weiter geht es bis zum Kreisverkehr und dort nach rechts
Km 43,6 / N052° 43,365 / E013° 37,612 / Ziel erreicht in 0,9 km
in die Bahnhofstraße, die Sie zurück zum Bahnhof Rüdnitz (km 44,5) führt.
© Klaus Dieter Becker, Rüdnitz , 2009
Die komplette Tour finden Sie zum
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